Osteopathische Pferdetherapie

Die Osteopathie betrachtet nicht nur einzelne Regionen des Pferdes, sondern die Gesamtheit des Bewegungsapparates und des Bewegungsablaufs. Dazu gehören Haut, Muskeln, Faszien, Sehnen, Bänder und Gelenke.

Ist in einem Teil die Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen zuerst Gewebespannungen und daraus resultieren Funktionsstörungen. Diese können sich äußern in

- Taktunreinheiten

- Verwerfen

- Diffuse Lahmheit

- Rittigkeitsprobleme, etc. 

 

Bewegungseinschränkungen und Blockaden können entstehen durch

- Stürze

- Stress

- Kiefer- und Zahnprobleme

- Überlastung

- Falsches Reiten

- unpassender Sattel, etc.

Der Osteopath sucht den Ursprung der Fehlbelastung, denn eine Blockade löst eine Kette von kompensatorischen Reaktionen der Muskeln aus. Das ursprüngliche Problem wirkt nicht nur lokal, sondern auch in ganz entfernten Regionen.

Das Ziel des Osteopathen ist es diesen Kreislauf aus

Blockade --> Spannungsschmerz --> Durchblutungsstörung zu durchbrechen.